Die Lehre von Yin und Yang

Die Schriftzeichen Yin und Yang


Yin und Yang bedingte Abhängigkeiten (bedingte duale Gegensätze) sind in allen Dingen sichtbar, und in unserer Umgebung. Bei Sonnenstrahlen auf ein Gegenstand entsteht Licht und Schatten. Im östlichen Denken beschreibt es die Wirkung des Sonnenlichts auf ein Hügel (Berg). Eine Seite ist in Licht gebadet, die andere in Schatten.
ein HügelWolke am HimmelMenschen unter den DachYin
Das Zeichen Yin setzt sich aus einen Hügel, eine Wolke am Himmel und Menschen unter einem einzigen Dach zusammen.
HügelSonne über den Horizont scheint Lichtstrahlen, sich bewegende Energie
Bei Yang ist es ein Hügel, wo die Sonne über den Horizont scheint und Lichtstrahlen, sich bewegende Energie - die das Zeichen bildet.
Geheimnisvoll ist auch die Aussage, daß ein rasender Eber - oder ein wilder Elefant dargestellt wird.In mir rufen chinesischen Schriftzeichen mehr wach, als einfache gemalte Zeichen oder eine einander Reihung lateinische Buchstaben. Besonders der Ausdruck einer Stimmung und Tendenz ist erkennbar und regt zum weiteren Nachdenken an. Als Beispiel das weitere Zusammenspiel von Yin Yang. Die Sonne hat nie eine fixe Position, die Wolken bewegen sich. Daraus ergibt sich ein neues Zusammenspiel des Lichts und der Schatten, ein ständiger Veränderungsprozesses entsteht, derselbe bedingt den Zusammenhang einer Sache.

Daraus ergibt sich, daß das Yin - der Schatten - die dunkle, kühle Seite und das Yang - das Licht - die helle, warme Seite einen Zyklus darstellt. Weiter gedacht, ergibt sich Tag und Nacht, Mann und Frau, Leben und Tod, Feuer und Wasser und vieles mehr. Immer zwei Zustände der Transformation der Energie, zwischen den 2 Polen eine pulsierende Bindung, niemals Stillstand, niemals nur ein reiner Zustand, niemals getrennt vom Rest des Universums, weil Yin immer ein Anteil von Yang und Yang immer ein Anteil von Yin hat. Das ist ein universeller Grundsatzgedanke.

Der Anfang und Beginn aller Dinge

Space Opera - der Tanz des Shiva - aus der Bilder GalerieDas Wu Chi zeichnet sich dadurch aus, daß alle Urenergie durch den Kreis, der zugleich voll und leer dargestellt wird. Das chinesische Schriftzeichen ist ein nicht ganz geschlossener Kreis. Lao Tse schrieb im Tao Te King: "Geheimnisvoll geformt vor Himmel und Erde ... ist es die Mutter der Zehntausend Dinge". Ferner: "Die Kenntnis von den uralten Anfängen ist die Essenz des Weges". Die Zehntausend Dinge sind genaue Naturbetrachtungen und beruhen auf einer jahrhunderte alten Tradition und wird in den 5 Elementen beschrieben. Wu Chi ist zugleich alles und nichts, Absolute Stille und endlose Bewegung. Das Nichts ist kein Vakuum, keine Nichtexistenz im westlichen Sinn, sondern eine Manifestation der kommenden Dinge. Andere Worte sind Akasha, Äther oder das TAO. die PolorisationWir nennen es Urenergie und meinen das schöpferische wahre Prinzip am Anfang der Dinge. Etwas hat sich energetisch geändert. Ein winziges Pünktchen ist erschienen. Durch den Punkt im Kreis entsteht eine unbefruchtete Eizelle, bereit zu gebären und etwas in unsere Welt zu transformieren. Was zuvor nicht da war, ist jetzt befruchtet. Was vorher nicht erkennbar war, nimmt Gestalt Eigenschaften und Eigenschaften an. In diesen Zustand sind zwei verschiedene Potentiale zu bemerken. Total verschieden und ihre Abhängigkeit ist noch nicht klar. Es existieren zwei Pole in Stasis. Dann wachsen die innewohnenden Kräfte so, daß der Kreis sich ausfüllt, die Polarisation beginnt. Die Beschreibung ist einfach : schwarz und weiß, kein Grau ist erkennbar.Yin und Yang
Wenn die Kräfte sich fein abgestimmt haben, kommt der nächste Schritt. Es haben sich zwei gegensätzliche, stets ineinander übergehenden und auseinander hervor gehende Pole gebildet. Yin und Yang sind im Fluß und gebären die zahllosen Muster der Existenz. Man glaubt zwei Fische zu sehen, die im Wasser miteinander gleiten. Yin und YangDieses harmonische Motiv ist eine Beschreibung des Universums auf ein Nenner gebracht. Universelle Muster entstehen aus den Füllhorn von Gegebenheiten und Ereignissen. Unsere Welt - neue Entdeckungen in Atom-, und Quantenphysik haben gezeigt, daß Materie und Energie im Grunde ein und dasselbe sind.Unsere Welt, in der sich das scheinbare Feste in einen Energietanz auflöst, ist das Symbol des Tai Chi das ideale Motiv. Das heißt - eine Welt in der sich ständig grundlegende Eigenschaften von einer Manifestation zur anderen transformiert und sich alle Energiemuster gegenseitig beeinflussen. Yin und Yang
In der buddhistische Denkweise spricht man von der Illusion der Materie, im Hinduismus geht man davon aus, wenn der tanzende Shiva den Fuß senkt, die Illusion der Materie vorbei ist.
Neben den universellen und natürlichen Yin Yang Systeme, gibt es auch Muster, die Ereignisse und Erkenntnisse von den Menschen gebildet werden und ein neues System bilden, der Bezug ist zum Ursprung ist gegeben.
Der alte Weise Lao Tse meinte dazu:
"Besteht ein Unterschied zwischen ja und nein?
Besteht ein Unterschied zwischen gut und böse?
Muß ich fürchten was andere fürchten? Was für ein Unsinn!
Haben und Nichthaben entstehen zusammen,
Schwierig und leicht ergänzen sich,
Lang und kurz stehen im Gegensatz zueinander,
Hoch und niedrig beruhen auf einander,
Vorn und hinten folgen einander."
Was kann man folgern: Unsere Schwierigkeit liegt in der Tendenz, die Gegensätze als unvereinbar und völlig getrennt anzusehen. Kaufen - Verkaufen unterscheiden sich generell von einander, aber Käufer und Verkäufer sind der Handlung unterworfen. Diese sind zwei Seiten eines Geschehen, der Transaktion. Das Ereignis, das stattfindet ist ein und dasselbe. Wie auch der Unterschied zwischen den Gliedern des Gegensatzpaares ausgeprägt sein möge, diese nicht sind gänzlich untrennbar und wechselseitig voneinander unabhängig, sonst wäre das Ereignis nicht existent.
Yin und YangAlle Gegensätze entstehen zugleich und in wechselseitiger Abhängigkeit und sind in Eins.
Tag und Nacht wirken punktuell beobachtet, als ein ständiger Wechsel. Betrachtet man die Erde im Ganzen, ist eine Seite hell und die andere Seite dunkel. Wer diese Abhängigkeit erkennt und die Illusion der Gegensätze durchschaut, befreit sich im Grunde von sinnlose "Probleme" und Konflikten, die zum Kampf der Gegensätze gehören. Man sagt dazu "Selbsterleuchtung" und man ist wirklich "frei".
Es kommt darauf an nicht die Gegensätze zu trennen und positive Fortschritte zu machen, sondern die Gegensätze zu harmonisieren, obgleich diese positiv wie negativ sind, indem man eine Grundlage entdeckt, die über beide hinausgeht und sie umfaßt. Das nennt man Bewußtheit der Alleinheit.
Im Thomas Evangelium steht:
Sie sagten zu Ihm : Werden wir dann, wenn wir Kinder sind, ins Himmelreich eingehen? Jesus sagte zu Ihnen: Wenn ihr aus den Zweien Eins macht, und wenn ihr das Innere wie das Äußere macht, und das Äußere wie das Innere und das Darüber wie das Darunter, und wenn ihr aus den Männlichen und dem Weiblichen eines macht, dann werdet ihr in das Himmelreich eingehen.
Space Opera - der Tanz des Shiva - aus der Bilder GalerieDie Hinduschrift Bhagavad Gita merkt an:
Zufrieden mit dem, was von selber kommt,
über die Paare hinaus gelangt, frei von Neid,
nicht an Erfolg noch Mißerfolg hängend
selbst im Handeln ist er gebunden.
Er muß als ewig frei erkannt werden,
der weder verabscheut noch begehrt;
denn er, der von den paaren befreit ist,
befreit sich leicht von Konflikten.
In der Lankavatarara Sutra, einen buddhistischen Text steht:
Die falsche Vorstellung lehrt, daß Dinge wie Licht und Schatten, lang und kurz, schwarz und weiß, verschieden sind und aus einander gehalten werden müssen; aber diese sind nicht unabhängig voneinander; sie sind nur verschiedene Aspekte desselben, sie sind Ausdrücke von Beziehungen, nicht der Wirklichkeit. Daseins Bedingungen sind nicht von der Art, daß sie sich gegenseitig ausschließen; im Kern sind die Dinge nicht zwei, sondern eins.

Die Entstehung des Universums durch eine Yin Yang Theorie
Entstehung der fünf Elemente
Die Theorie der fünf Elemente die 5 Elemente

Die Lehre der fünf Elemente ist eine alte Auffassung des Universum für den Menschen anhand von fünf Aspekten. Der Ursprung dieser Lehre kann von Ägypten, Indien, Tibet oder von China kommen. Der einfache universelle Grundgedanke verhindert, daß sich diese Anschauung nicht grundlegend wandelt oder ändert. Im Grunde ist diese Theorie ein Studium, die Qualität der Energie wird methodisch erfaßt. Die Makroebene bildet das Universum, die Mikroebene bildet die Einheit des Menschen als Körper - Geist - Seele. In dieser Lehre geht man von dem Ursachenprinzip aus.

Andere Theorien

Andere Schöpfungslehren wie zum Beispiel in der Bibel Genesis nach Moses wird zuerst das Licht geschaffen und dann die Sterne und schließlich unsere Welt und daß in sechs Gottestagen, der siebte ist ja Ruhetag. Der achte (ab Jahr 2xxx ?) würde dann Millenium genannt, wo eine neue Zeit anbricht. Durch eine Umorganisation (Armagedeon) unserer Welt, Geistwesen nehmen diese vor, wobei die Überlebenden in paradiesische Zustände leben können, nach der Vernichtung Satans. Natürlich meine ich eine der vielen Weltuntergangs Anschauungen.
In unserer Zeit wird angenommen: da ist eine Masseansammlung - eine gigantische schwarze Sonne - welche kollabiert und die dabei entstehenden Trümmer haben sich von dem Explosionsort kugelförmig entfernt. Bei diesem Urknall durch Raum und Zeit entsteht und durch diese sich entfernten Massen der schwarze Ursonne, wobei sich die Trümmerstücke in Galaxien (Massen Ansammlungen) sich transformieren. Bis heute fliegen die Massen und Galaxien vom einen Punkt weiter kugelförmig weiter. Dabei sind wir entstanden, dadurch das wir uns um die Sonne günstig bewegen unter den Planeten in unser Sonnensystem.
Ein paar Gemeinsamkeiten haben diese Anschauungen, es ist ein unbeschreiblicher Anfang, dann Licht, Massenansammlungen (Galaxien, Sonnensysteme) und schliesslich Wasser. Das die Erde vorher unwirklich und unbelebt war, irgendwann konnte sich Wasser bilden und letztlich unsere belebte Natur.

Die Elemente Beschreibung

Jedes Element hat zwei Polaritäten nach den Yin Yang Prinzip. Das positive (Yanganteil) ist das Aktive, das Schöpferische, das Strahlende und die elektrische Komponente (Kondensator Prinzip). Das negative (Yinanteil) ist das Ruhende, das Zersetzende, das Empfangende und die magnetische Komponente (Spulen Prinzip). Sind die beiden Prinzipe in Harmononie und schwingen miteinander, bilden diese einen elektrischen Schwingkreis.

Die Makroebene

Aus den Wu Chi (das Nichts - der Anfang und Ende aller Dinge )- Äther - Akasha wurde das Feuer geboren. Die Eigenschaften des Feuers sind Hitze, Expansion und das Licht. Das Licht leuchtet, es ist durchdringend, expansiv und hat Feuer als Ursache. Dieses Elementprinzip ist tätig im Sichtbaren und Nichtsichtsichbaren und dient den uns bekannten Universum wie ein Räderwerk eines Uhrwerkes.
Wo Licht als Yangkraft da ist, da wirkt Yin als Schatten - das Dunkle. Die Dunkelheit liegt dem Wasserelement zugrunde und hat daher die gegensätzliche Eigenschaften des Licht. Zwangsläufig bildete sich als zweites Element das Wasserprinzip aus den Wechselspiel Licht - Dunkelheit. Das Wasserelement steht für die Kälte, Zusammenziehung (Gravitation) und die Dunkelheit. Durch die Wechselwirkung Feuer - Wasser entsteht ein Vermittler - das luftige Prinzip. Es besitzt Eigenschaften beider Elemente. Dadurch hat es vom Feuer die Eigenschaft Wärme und vom Wasser die Feuchtigkeit.Anders ausgedrückt : lebenspendend oder vernichtend.
Aus der Wechselwirkung der Elemente Feuer und Wasser konnte sich das dritte Element bilden: die Erde. Das Erdprinzip hat die Eigenschaften Schwere und Erstarrung, hervorgegangen aus der Grundlage Feuer - Wasser. Es konnte sich eine konkrete Form bilden, dadurch entstanden Natur Gesetzmäßigkeiten, Raum, Gewicht, Zeit und als körperliche Erfassung die Maße. Nach der Transformation der Materie als Folge des Wechselspiels Feuer - Wasser - Erde konnten sich das Metall und Holzelement bilden und als Kombination aller fünf Elemente die zehntausend Dinge. Alle diese sind Schwingungen und wirken nach einen zyklischen Muster aufeinander. Am Beispiel der Jahreszeiten erkennt man dies. Die Holz Energie im Frühling breitet sich expansiv nach alle Richtungen aus und läßt sich im Sommer als Feuer nach oben steigen. Danach zieht sich diese als Metall Kraft in sich zusammen und bildet den Herbst. Im Winter sinkt diese Wasser Energie nach unten

Element Jahreszeit Farbe Richtung Form
Feuer : Sommer rot Norden Dreieck
Wasser: Winter blau Süden Wellen
Erde : Übergänge gelb Mitte Eckig
Metall: Herbst weiß Westen Rund
Holz: Frühling grün Osten Rechteck
Mikroebene Mensch

In der Mikroebene gibt es ein ähnliches Urprinzip; wie das Zusammenwirken vom Element Feuer - Vermittler Luft - Element Wasser. Der Geist - der Vermittler Seele - der Körper ist das, das den Menschen ausmacht. Der Mensch besteht aus Körper, Geist und Seele als Einheit. Der Körper ist das Fahrzeug der Handlungen, er ist sterblich und nimmt die Umwelt als Wirklichkeit wahr. Der Geist ist der Sitz des ICHs, des Verstandes, des Willens und der Gefühle. Die Seele, als Vermittler von Körper und Geist, ist der empfindende Teil, trägt das Bewußtsein und kontrolliert das Chi. Auch das Urprinzip wirkt in jeden und einen Anteil an dem Sein. Das wäre die Allkraft (Feuer), den Vermittlern wie Weisheit (Luft), allgegenwärtige Liebe (Wasser) und Allgegenwärtigkeit (Erde).

Das Chi im Menschen

Das Chi ist unsere Lebensenergie, es ist die universelle kosmische Energie. Diese gelangt über die Atemluft (als Yang) in den Körper und muß mit einem Organ das nur die TCM (traditionelle chinesische Medizin) kennt, der Dreifacherwärmer, herabtransformiert werden. Als Nahrung (der Yin Anteil) - das Yong genannt - wird durch die Aufspaltung der Nahrung gewonnene Energie durch den Dreifacherwärmer hinauftransformiert und dadurch als Chi gewonnen. Der Dreifacherwärmer ist kein Organ im medizinische Sinne, sondern ein virtuelles System von Hohlorganen zwischen Körper und Seele. Die Vorstellung den Dreifacherwärmer als ein Energieverteilernetz anzunehmen und weiter die Funktion, die Energien in den Körperflüssigkeiten in einer geregeltenten Art und Weise zirkulieren zu lassen, hilft einem weiter. Die Energieleitbahnen heißen dann Meridiane, sechs Paare für Yang Organe, sechs Paare für Yin Organe und acht Sondermeridiane (Speicher) - die keine Bindung an Organe haben. Die Yin und Yang Meridiane ergeben 12 Stück, wie es 12 Monate gibt. Die Bildung des Chi im Körper kann man mit der Atmung (Yang Aspekt) gewonnen werden und mit der Nahrung (Yin Aspekt). Es geschieht automatisch oder man kann es in Grenzen beeinflussen durch eine Meditationsübung. Das Chi fliesst mit einen Drall (Spin) von links nach rechts. Neben dem Blut hat Chi ähnliche Aufgaben. Es baut und entfernt, was zuviel oder abgenutzt ist, und lenken Baustoffe und Energie an die Körperstellen, wo diese benötigt werden. Damit breitet sich unser Wohlbefinden über die Seele auf den Körper aus, Impulse, Gedanken und Gefühle finden eine Ausdruckform in uns. Daraus schließt man, daß der Körper nicht nur eine vernünftige Lebensweise benötigt, sondern auch richtiges Fühlen und Denken. Durch ein bewußtes Lenken von Chi wird die Einheit Körper- Seele - Geist harmonisiert, es kann sich als Wärme oder Prickeln äußern.

Element Organ Farbe Geschmack Geruch
Feuer : Herz rot bitter verbrannt
Wasser: Nieren blau salzig faulig
Erde : Magen gelb süß duftend
Metall: Lunge weiß scharf verrottet
Holz: Leber grün sauer ranzig

Die fünf Elemente und ihre Energie

Mit jedem der fünf Elemente werden nach je nach Energiebewegung - Eigenschaften und Schwingungen assoziiert, die wir in unsere Welt erfahren. Man redet dann von den Elementen Prinzip, um dadurch Farben, Gerüche, Richtungen, Zahlen usw. zuordnen zu können. Bei den Element Prinzip Feuer wäre es rot, verbrannt, Süden und die Ziffer 9.
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Element Energie Farbe Richtung Zahlen
Feuer : nach oben rot Norden 9
Wasser: nach unten blau Süden 2,5,8
Erde : horizontal gelb Mitte 1
Metall: zusammenziehend weiß Westen 6,7
Holz: expandierend grün Osten 3,4
SchöpferkreislaufFeuer: Die Energie des Feuers breitet von unten nach oben aus, wenn der Zyklus seine maximale Energie erreicht ab. Danach beginnt diese sich zu verringern. Es ist der Vollmond und die Sonne. Die Farbkraft ist hell leuchtend und rot. Es hat die dreieckige Form (Bauwerke, Gegenstände) und es ist rotfarben. Man kann den Betrachter den Eindruck von Wallfahrtsorten, Andachtstätten durch das feuerige Prinip vermitteln.
Erde: Die Richtung der Erdenergie bewegt sich horizontal um ihre Achse. Die Kraft drückt sich in den Erdplattenverschiebungen unserer Welt aus. Die Farben sind erdfarben gelb und hat den Platz der Energie zwischen den Elemente. Das wäre der Mittelpunkt zwischen den Richtungen, den Jahreszeiten und den Zahlen. Die Form ist ein Rechteck und ist in warme Gelb bzw. Braunfarbtöne getaucht, steht für eine sichere und stabile Wahrnehmung des Betrachters
Metall: hat eine hohe Dichte und die Kräfte wirken von außen aus allen Richtungen nach innen. Die Eigenschaft ist zähflüssig und zusammenziehend. Der Herbst und abnehmender Mond ist der Charakter des Metalls, das in sich geht und sich dabei verkleinert. Es sind runde, kuppelartige und weiße - spiegelglänzende Formen, die Metallenergien symbolisieren. Der Eindruck dieser Gebilde wirken harmonisch, anziehend und symmetrisch auf den Betrachter.
Wasser: Die Energie des Wassers fließt in einer Richtung von oben nach unten. Bevor der Phasensprung beginnt, ist die größte Ruhe und Konzentration erreicht. Es ist Neumond und Winter, dunkel und Blautöne, das ist die Natur der Wasserenergie. Geschwungene oder eingeschnittene Formen in horizontale, längliche Formen sind die Aspekte des Wasserprinzips, besonders wenn diese dunkle Farbtöne besitzen.
Holz : breitet sich von innen nach außen in alle Richtungen aus. Die große Kraft eines Beginns, in der etwas entsteht und wächst, wie ein Baum. Es ist der zunehmende Mond und der Frühling und die Kraft zu gebären. Rechteckige Formen drücken sich durch ihr Wachstum, die Ausdehnung und junge Dymnanik aus . Grüne Farbtöne unterstreichen diese Holzaspekte für den Betrachter.


Der schöpferische Zyklus der Elemente

Die fünf Energieprinzipien gehen harmonisch ineinander in Schwingungen über. Jede Energie wird dadurch zur Mutter des nächsten und ist Kind der vorgehendes Elementes.
Feuer:. ist die Mutter der Erde und das Kind des Holzes.
Davor war der Frühling, und alles, was nach den Holzprinzip geschaffen wurde, wird zu vollen Wachstum in die Höhe anregt, durch die aufwärtsschwingung des Feuers. Die aufwärtsgerichtete Kraft erzeugt einen Sog der Erdgravitation. Aus der Hitze des Hochsommers wird langsam die beschauliche Zeit des Spätsommers.
Erde: ist die Mutter des Metalls und das Kind des Feuers.
Die Hitze ist nicht mehr vorhanden und die Gravitation zieht alles, was nach oben strebte, auf den Boden zurück. Das bedeutet, aus der aufwärts Bewegung ist eine Bewegung zur Rückkehr geworden. Aus den kraftvollen Erdbewegungen kondensiert sich das Metall zu der zusammenziehende Kraft.
Metall: ist die Mutter des Wassers und das Kind der Erde.
Die zusammenziehende Kraft des Metalls nimmt zu, und es verdichtet sich immer mehr. Dieser Metallenergieimpuls entwickelt sich im Wasser zu der abwärts gerichtete Kraft. Es ist Herbst. Ist Metallenergie zu schwach, kann es sein, das die Mutter Erde nicht mehr ihr Kind ernährt.
Wasser: ist die Mutter des Holzes und das Kind des Metalls.
Aus der innengerichtete Kraft wird eine herabfließende Kraft des Wasser, wird ruhig, konzentriert und transformiert sich zu der expandierenden Energie des Holzes. Es ist Winter.
Holz: ist die Mutter von Feuer und das Kind des Wassers.
Nach der Transformation der Wasserenergie wird die kreative, nach allen Seiten ausbreitende Kraft des Holzes geboren. Es ist Frühling und der Sommer wird geboren aus der Kraft, die alle Energien nach den Seiten wirken läßt.
Der Kontrollkreislauf
Der Schöpfungskreislauf wird durch Stärke oder Schwäche eines Elemente oder Elementen aus dem Gleichgewicht gebracht. Es entsteht eine Kontrolle des Zyklus durch ein oder mehrere Elemente und es entstehen neue Qualitäten der Energie. Es kann zum Stillstand kommen durch gleich große Kräfte oder ein Elementprinzip wird geschwächt oder wird nicht mehr wirksam.
Feuer: wird vom Wasser kontrolliert.
Die nach oben gerichtete Feuerenergie wird vom Wasser nach unten fließende Kraft ausgeglichen. Wenn Wasser zu stark ist, erlischt das Feuer. Wenn das Wasser zu schwach ist, lodert das Feuer auf.
Erde: wird vom Holz kontrolliert
Die expansive Kraft des Holzes hemmt die Erdbewegungen bis zum Stillstand, oder die Richtung der Bewegung ändert sich. Ist das Holzprinzip zu stark, stört es die Erdbewegungen. Wenn die Holzenergie zu schwach ist, hemmt es die Erdbewegung weniger stark.
Metall: wird vom Feuer kontrolliert.
Die zusammenziehende Kraft des Metalls wird durch die aufwärts strebende Kraft des Feuers angeregt sich nicht zu komprimieren und zu verfestigen, es wird flüssig und dehnt sich aus. Wenn die Feuerenergie zu schwach ist, erstarrt es zu einer Form. Ist das Feuer stark genug, kann sich das Metall nicht mehr nach innen zusammenziehen und verliert seine feste Form und lässt sich umformen.
Wasser: wird von der Erde kontrolliert.
Die horizontalen rotierenden Kräfte der Erde beeinflussen die abwärtsgerichten Kräfte des Wassers und hindern diese in die Erde einzudringen. Wenn die Erdenergie zu stark ist, behindert es die natürliche Flußrichtung des Wassers in der Erde, ist diese Erdenergie zu schwach, dringt das Wasser tiefer in die Erde ein.
Holz : wird von den Metall kontrolliert.
Die nach außen dringenden Kräfte des Holzes wird durch innenwärts wirkende Kräfte des Metallsprinzips ausgeglichen. Wenn die Metallenergie zu stark ist, schädigt es das Holzprinzip. Ist das Metallprinzip zu schwach, wirkt diese auf die Qualität der Holzenergie ein.
Das Muster der Veränderung und die Zehntausend Dinge


Yin und Yang gehen ständig ineinander über. Dadurch entstehen neue Kombinationen. Wenn diese miteinander wirken, erstehen zwei, dann vier, danach acht. Diese acht neuen Möglichkeiten haben eine Ebene geöffnet, die Triagramme. Ein Triagramm wird durch drei geschlossene oder geteilte Linien dargestellt. Yin ist eine geteilte Linie, Yang ist eine durchgezogen. Die untere Linie wird der Erde zugeordnet, die mittlere ist der Mensch, die obere ist der Himmel. Das Triagram wurde nach der Natur zugeordnet. 64 Kombinationen ergeben das Exgramm, das Buch I Ging beschreibt diese. Es können noch mehr Kombinationen entstehen (>128) und diese weiter zu beschreiben ist nicht sinnvoll.
Die acht Triagramme
Chien - Himmel - Vater - Norden - den Schlag aufhalten :
Die drei durchgezogenen Linien zeigen ein Maximum an Yang Kraft. Diese stehen für große kreative Kraft und Stärke in der Natur. Die Kraft drückt sich in Führerschaft, Willensstärke, Inspiration und Entschlossenheit aus.
Tui - See - 3.Tochter - Nord West - schlagen mit den Ellbogen:
Die obere durchbrochene Linie liegt sanft auf die beiden Yanglinien. Dieser Aspekt ist Vergnügen, Offenherzigkeit, Wachsein, Anziehung und Unterhaltung.
Li - Feuer - 2.Tochter - Westen - Vorgehen:
Die zwei Yanglinien werden durch eine einzelne Yinlinie in der Mitte auseinandergetrieben. Das bedeutet, es werden zwei Kräfte von der Mitte auseinandergerückt, es entsteht die Kraft der Erleuchtung, des Haften, der Klarheit und der Intelligenz.
Chen - Donner - 1.Sohn - Süd West - Teilen:
Die Kraft einer einzelne Yang Linie unten durchdringt die beiden darüberliegende Yin Linien. Das Prinzip Donner überträgt die Energie und Geschwindigkeit eines Funkens in hörbare Wahrnehmung, geboren aus den Zusammenspiel von Yin und Yang - die Freisetzung angesammelter Kräfte der Erde und des Himmels.
Sun - Wind - 1.Tochter - Nord Ost - Werfen:
Die durchdringende Energie einer einzelne Yinlinie drückt sich die massive beiden Yang Linien. Geduldig und ständig wirkt diese Kraft sanft und unsichtbar ein. So wie man einen anderen mit einen Fächer Kühlung verschafft, arbeitet man still für sich, die entstehende Prise wird von einen anderen wahrgenommen - die Fähigkeit selbstlos und ohne Erwartung für andere da zu sein.
Kan - Wasser - 2.Sohn - Osten - Pressen:
Die beiden äußeren Yin Linien und in der Mitte die Yang Linie geben das Wasser eine geheimnisvolle Kraft. Diese ist dunkel, tief und kalt. Es entsteht das Gefühl von Absteigen, Zurückziehen und Tiefgreifenden. Hierin liegen Gefahr und große Schwierigkeiten.
Ken - Berg - 3.Sohn - Süd Ost - Schlag auf den Rücken:
So wie der Berg auf der Erde ruht, so wird eine einzelne Yang Linie von zwei Yin Linien unterstützt. Die Familie hilft den jüngsten Sohn und der jüngsten Tochter in ihre Bestrebungen. Dadurch entsteht eine tiefe Stille und Ruhe. Meditation und innere Stärke - eine Oase in Zeiten zukünftiger Bedürfnisse.
Kun - Erde - Mutter - Süden - Zurückweichen:
Drei Yin Linien entfalten ihre volle Kraft. Die enorme Energie der Erde, die alle Formen des Lebens nährt. Diese Energie ist fruchtbar und tolerant und bringt die Eigenschaft der Akzeptanz und natürliche Reaktionsfähigkeit mit sich (Evolution). Das ist die Kraft zu nähren, zu erhalten und anzupassen.

Die Zeit und das Muster der Veränderung , Einstieg in das Feng Shui Denken.
- Die Zeit
Der chinesischer Kalender für Feng Shui
Dieser gilt für ein Jahr. In der oberen Zeile stehen nicht nur Tage und Daten, sondern die Hauptrichtung , aus der positive Energien zu erwarten sind. Das Achteck besteht aus acht Triagrammem, diese wurden weiter unterteilt, um 24 Richtungen zu beschreiben, aus der verschiedene Energien und ihre Einflüsse kommen.
Der untere Teil des Kalenders gibt Ratschläge für den richtigen Zeitpunkt von Beerdigungen und für die Ausrichtungen von Grabstätten nach den Energiebewegungen in diesen Jahr. Die Rückseite beginnt mit Daten und Fakten in diesen Jahr mit den günstigen Aspekt bestimmter Energien. Danach einen erwarten Ratschläge für bestimmte Aktivitäten, die an bestimmten Tagen vermieden werden sollten. Danach kommen Beschreibungen über die Elemente und ihre Beziehungen zwischen Tag und Mondkalender. Die letzten Zeilen geben Ratschläge, die an bestimmte Tage besonders empfohlen werden können.
Zeit und Energie
Man sollte dieses unter der Betrachtung sehen, das Zeit und Energie in einer bestimmte Beziehung stehen, unter dem Yin und Yang Aspekt, und ein neues Muster der Veränderung eingehen. Unsere Erde dreht sich alle 24 Stunden um die eigene Achse, und dreht sich gleichzeitig um die Sonne. Da die Kreisbahn elliptisch verläuft und es eine Erdneigung der Erdachse gibt, entstehen daraus die Jahreszeiten. Dabei wirkt die solare Kraft der Sonne unterschiedlich auf die Erde ein. Das bedeutet für uns, die solare Energie trifft an jeden Tag jeden Punkt auf der Erde in einen anderen Winkel und eine andere Position. Der wechselnde Einfluss der Sonne, sowie der Zeitpunkt und die Richtung, lässt die Energie die auf uns wirkt, ein ständig neues Muster entstehen. Das ist die wahre Form von Yin und Yang, ständig ändert sich das bedingte Verhältnis zueinander, über längere Zeit betrachtet, tauchen regelmässig immer ständig wiederkehrende Muster auf. Für uns heißt das, fortwährende Anpassung an die Gegenwart, kein statisches Verhalten und Verweilen, sondern im Fluss des Yin Yang Systems zu bewähren und anzupassen.
Abschnitt wird fortgesetzt !
Nach meiner Meinung nach, ist das die Würze des Lebens. Nur wer fähig ist sich zu wandeln und ständig anzupassen ein ganzes Leben lang, der bleibt jung und frisch ins hohe Alter. Im Volksmund heisst es: wer zu lange rastet - der rostet.
http://www.eco4u.de
E Mail : medimihi@t-online.de


Vielen Dank an Medimihi,
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