Anhand von einigen wenigen Beispielen, möchte ich Ihnen hier die Be-Deutung der Krankheiten verständlich machen. Über dieses Thema gibt es unzählige gute Bücher und einige Buchvorschläge finden Sie im Literaturverzeichnis.

Als Einleitung möchte ich an dieser Stelle die Einführung von Louise L. Hay aus ihrem Buch “Heile Deinen Körper“ 51. Auflage 2002 übernehmen.


Krankheit als Wachstumsmöglichkeit zu nutzen, ist schon sehr lange bekannt. Alte Völker waren sich der Bedeutung viel mehr bewußt, als wir es uns heute sind. In dieser Zeit war man auf die Selbstheilung des Körpers stark angewiesen. Durch den Siegeszug der “wissenschaftlichen“ Medizin in den letzten paar hundert Jahren, ist dies aber in Vergessenheit geraten. Das Wissen um die Bedeutung der Krankheit als Symbol, erlebt in der heutigen Zeit einen neuen Aufschwung. Sogar Schulmediziner werden sich des Zusammenhangs zur Entstehung von Krankheiten in Körper und Geist immer mehr bewußt. Durch das Erkennen der Bedeutung einer Krankheit, können Behandlungsmethoden oft überflüssig werden oder man kann diese mit anderen Methoden gezielter kombinieren.

Wer auf die Schulmedizin nicht verzichten will, und in einigen Fällen hat sie auch ihre Berechtigung, sollte allgemein darauf achten, dass schulmedizinische Methoden, welche auf der Unterdrückung einer Krankheit basieren (die Ölwarnlampe im Fahrzeug abschalten), so sparsam wie möglich eingesetzt werden. Wenn die Sinnbedeutung gelingt, wird die Krankheit besser bewältigt. Krankheit ist ein Aufschrei einer in Disharmonie geratenen Seele. Vergessen Sie das nie.

An dieser Stelle darf aber nicht verschwiegen werden, dass das herausfinden einer Disharmonie nicht immer einfach ist. Das ausfindig machen eines bestimmten Problems anhand der Symbolik, kann zur echten Herausforderung werden. Sherlock Holmes lässt grüssen. Wie ich bereits erwähnte (siehe Karma), kann eine Krankheit auch auf ein ungelöstes Problem aus einem früheren Leben hinweisen, welches immer noch auf Auflösung wartet. Will man also nun den Sinn einer Krankheit herausfinden, bedarf es oft der Bereitschaft, ganz, ganz tief und absolut ehrlich in die eigene Seele zu gehen. Rückführungen können ebenfalls sehr hilfreich sein. Wichtig dabei: Bei einer Erkrankung ist immer der ganze Mensch krank und nicht nur einzelne Organe oder Körperregionen.

Krankheitsbilder dürfen nie zu Wertungszwecken missbraucht werden. Menschen anhand von Krankheiten zu verurteilen würde bedeuten, mehr Schaden als Nutzen anzurichten. Krankheiten können den Menschen auch in sein tiefstes Schattenreich führen und Schatten werden meist abgelehnt. Krank werden oder Krank sein heisst nicht, dass man sich eine Schuld auferlegt hat. Krankheiten stellen Aufgaben dar und sind keine Strafen Gottes. Diesen Blödsinn verbreiteten nur die Kirchen. Sie eröffnen uns die Chance, Körper und Seele wieder zusammen zu führen.

Schuldzuführungen wurden und werden in den Evangelien praktiziert um damit die Menschen in ihre Macht zu bringen und so der Kirche gefügig zu machen.

Ein Mensch der schon eine Krankheit zu bewältigen hat, wird es naturgemäß noch um einiges schwerer haben, wenn er auch noch unter Schuldzuweisungen zu leiden hat. Laut Bibel haben wir uns ja schon grundsätzlich seit dem Paradies verschuldigt. Wir leben in einer ständigen Schuld. Einen größeren Irrtum kann ich mir kaum noch vorstellen. Daß sich die Menschen in ihrem Erwachen heute zu tausenden von den festgefahrenen Kirchen abwenden, sollte nicht verwundern.

Krankheiten werden immer selbst erzeugt. Bewußt oder unbewusst, zum Beispiel durch vorhandenes Karma oder als Flucht. Flucht in eine Krankheit erscheint etwas absurd, ist aber ebenfalls alltäglich. Durch die Flucht in eine Krankheit kann etwas erzeugt oder erzwungen werden, das im gesunden Zustand nicht möglich ist. Als Beispiel nenne ich hier mal nur die Erkältung um eine Arbeitspause zu erzwingen. Es gibt aber auch schlimmere Krankheiten die lange oder lebenslang andauern können, um damit Zuneigung über Mitleid zu erwirken. Wie auch immer, der Preis dafür wäre mir zu hoch. Durch so ein Verhalten, wird ohnehin nur ein Aufschub erwirkt. Irgendwann müssen die Probleme angegangen werden.

Wir müssen unbedingt aufhören zu werten, dass Gesundheit gut, Krankheit schlecht ist. Das Leben gut, der Tod schlecht ist. Nichts spricht dafür, dass ein langes Leben besser ist als ein kurzes. Wir bleiben solange wie es vorgesehen ist. Durch ein gottgefälliges Leben das Schicksal zu unseren Gunsten zu biegen, ist ein grosses Missverständnis und beruht auf alten Kirchenansichten, dass Gott die Strebsamen und Guten besonders liebevoll behandelt. Behandeln Sie sich selber liebevoll und seien Sie ehrlich zu sich. Dann kann wirklich kommen was will. Stellen Sie die Weichen zum Heilwerden selber. Glauben Sie an sich und an das Heilwerden. Ändern Sie anstehende Probleme nicht nur mit Versprechen.

Alkoholismus
Geht unter Suchtkrankheiten. Auf der Körperebene sind fast alle Bereiche betroffen.
Durch Alkoholsucht oder auch andere Süchte, wird versucht, von der Wirklichkeit zu entfliehen. Sich in eine schönere Welt flüchten. Das Jetzt und das Leben wie es ist, nicht annehmen wollen. Sich in Illusionen davonmachen. Es ist auch ein Ausdruck von Schwäche und Unsicherheit. Mit Alkohol wird meistens versucht, die eigenen Probleme oder das Elend der eigenen Geschichte zu verdrängen.
Was Sie ändern sollten:
Das eigene Leben annehmen. Aufnehmen, was auf einen zukommt. Denn Sinn und das innere Heilsein wieder finden. Die Welt bewältigen anstatt der Welt zu entfliehen. Probleme des Lebens erkennen und Entsprechungen ändern mit dem Ziel zur Rückverbindung in die Einheit.

Alzheimer
Fluchtkrankheit. Der Patient flüchtet sich in ein vorzeitiges Alter, damit keine Verantwortung mehr übernommen werden muss. Man kann nicht mehr. Unbewusst ins Kindliche flüchten. Sich nur noch im Kreis drehen. Sich von der Welt abkapseln, mit der Welt nicht mehr in Kontakt kommen wollen.
Was Sie ändern sollten:
Sich von Vergangenem lösen. Sich auf das Innere, auf die Seele zurückbesinnen. Das weltliche mit Distanz betrachten. Sich mit dem Tod aussöhnen. Angehäuftes Wissen des Lebens in Weisheit tauschen. Leben im Hier und Jetzt.

Arthrose
Betroffen können alle Gelenke im Körper sein. Durch die Abnutzung und den Verschleiß ergibt sich eine Bewegungseinschränkung. Eine starre Haltung. Je nach Gelenk, kann auf die Symptomebene gedeutet werden. Grundsätzlich aber, das weiterkommen im Leben wird in Frage gestellt. Man kann keine grossen Sprünge mehr machen. Jeder Schritt schmerzt (Hüfte/Knie). Man kann nicht mehr zupacken können (Fingergelenke).
Was Sie ändern sollten:
Sich der demütig geistig-seelischen Ebene bewusst werden. Die körperliche Ebene entlasten zugunsten der inneren Ebene. Bewusst loslassen, was man nicht mehr halten kann (oder sollte). Abschied nehmen von Eigenmanipulationen.

Blutdruck
Im Blutdruck lässt sich der Grad der Dynamik eines Menschen erkennen. Beides, ob zu tiefer oder zu hoher Blutdruck, zeigt uns an, daß wir den Problemen aus dem Weg gehen. Ein zu hoher Blutdruck bedeutet, unter ständigem Dauerdruck zu stehen. Sich unter Druck setzten, sich ablenken ohne eine Lösung herbeizuführen. Zu niederer Blutdruck zeigt uns an, daß wir dem Problem keinen Widerstand geben. Sich nicht stellen und bei Konflikten zurückziehen.
Was Sie ändern sollten:
Im Leben “elastischer“ werden. Sich den angestauten Problemen stellen. Den Fluß des Lebens erkennen, statt sich in eine Opferrolle manövrieren.

Diabetes
In der Schweiz leben ca. 350 000 Diabetiker. Die Zahl ist rasant am steigen und wird sich in den nächsten 15 Jahren mindestens verdoppeln. Es wird vermehrt junge Menschen betreffen. Durch die Krankheit wird aufgezeigt, dass Zuneigung und Liebe wahrgenommen wird, aber nicht verarbeitet werden kann. Der Zuckerkranke gesteht sich seine Bedürfnisse nicht ein. Auslöser der Diabetes sind meistens Lebenssituationen in der sich die ganze Persönlichkeit neu ordnen muss.
Was Sie ändern sollten:
Sich selber liebenswert halten. Sich selber annehmen. Sich nicht nur den süßen Essgelüsten hingeben, sonder auch die süßen Seiten des Lebens annehmen.

Frigidität
Ein Problem, das es häufiger als angenommen gibt. Die Ursachen sind vielschichtig und können mit der Impotenz beim Mann verglichen werden. Meisten liegt die Ursache bei der Angst begründet, die Kontrolle zu verlieren. Die Angst vor “seelischer “ Nacktheit, hält viele Frauen davon ab, sich gehen zu lassen. Die Weiblichkeit wird nicht angenommen, wie sie ist. Sich nicht mit der weiblichen Rolle identifizieren.
Was Sie ändern sollten:
Die weiblichen und männlichen Aspekte akzeptieren. Sich des Genusses der Lust bewußt werden und zulassen. Verdrängtes zulassen und den Intellekt ausschalten.

Gicht
Gicht ist in den meisten Fällen eine Stoffwechselstörung. Ausgelöst durch zu viele Purine im Blut. Die Krankheit will uns aufzeigen, daß wir uns immer nur mit denselben Dingen beschäftigen. Die Vergangenheit nicht ruhen lassen. Nicht verzeihen können. Wer immer wieder zurückschaut ohne etwas zu ändern, der wird unbeweglich.
Was Sie ändern sollten:
Das Geschehene nicht immer und immer wieder verarbeiten. Nicht Schuldige suchen für Dinge die schon lange vorbei sind. Sich nicht dauernd sein schweres Schicksal wehklagen. Die innere Einstellung frei werden lassen.

Herpes Simplex (Fieberblasen)
Diese Erkrankung tritt an den Lippen und Geschlechtsteilen auf. Es wird damit ganz klar eine innere Auseinandersetzung aufgezeigt. Ein schlummernder Konflikt hat sich entzündet. Dies kann immer und immer wieder passieren. Aggression, Unzufriedenheit, geistig-seelische Spannung. Auf festgefahrener Schiene bleiben.
Was Sie ändern sollten:
Seine Schattenseiten hervor lassen. Unausgesprochenes klären. Heiße Themen nicht unberürt lassen. Konflikte lösen.

Herzinfarkt
Das Herz ist unser Motor des Lebens. Das Herz ist unabdingbar mit unseren Gefühlen verbunden. Es beschleunigt bei Erregung oder bleibt vor Schreck fast stehen. Herzkranke Menschen wollen meist nicht auf ihr Herz hören, sondern alles mit dem Kopf erledigen. Das Herz verlangt aber nach Beachtung, “mit dem Herz handeln“. Kausal denkende Menschen, wirken oft als herzlos oder kalt.
Was Sie ändern sollten:
Auf sein innerstes hören. Bei Entscheidungen das “Herz“ mitbestimmen lassen. Nicht nur über das Denken leben. Das Herz ins Hirn versetzen und mit Verstand leben.

Impotenz
Eine Krankheit die zu allermeist seelischen Urgrundes ist. Meist ist es die Identifikation des eigenen weiblichen Pols und eine Angst vor der Weiblichkeit an sich. Männer fühlen sich oft unter Leistungsdruck und haben das Gefühl, etwas bieten zu müssen. Nur ja nicht versagen. Meistens wird die Partnerin unbewusst abgelehnt. Auch können Schuldgefühle eine Impotenz auslösen. Mangel an Selbstvertrauen in sich. Die eigene Rolle während des Liebesaktes macht dem Mann Angst.
Was Sie ändern sollten:
Anerkennen, das jeder Mensch einen männlichen sowie auch einen weiblichen Pol in sich trägt und sich mit der weiblichen Seite anfreunden. Hingabe an die eigene physische Kraft und diese genießen. Loslassen von alten Denkmustern. Sich nicht unter Leistungsdruck setzten.

Kopfschmerzen
Kopfschmerzen bekommt man vom Kopfzerbrechen. Probleme schaffen anstatt sie zu lösen. Im Kopf leben anstatt wo anders. Sich immer wieder über dasselbe Gedanken machen. Sich unter Druck setzen. Meistens durch Ehrgeiz oder Streben nach Erfolg. Mit dem Kopf durch die Wand gehen.
Was Sie ändern sollten:
Kopfschmerzen darf als Warnung vor falschem Denken angesehen werden. Nicht versuchen, das was man gedanklich für richtig hält, mit aller Gewalt zu leben. Aus dem Herz und dem Inneren heraus leben. Die Wirklichkeit und nicht die Vorstellung davon leben. Frei sein für sich selbst.

Krebs
Jeder Mensch und auch Sie, ist Eigentümer von ca. 200 000 Krebszellen. Krebszellen sind Zellen ohne deutliche Information. Sozusagen ohne Aufgabe. Unser Immunsystem erkennt solche entarteten Zellen und vernichtet diese. Im Normalfall. Es gibt aber besonders krebsfördernde Faktoren, welche immer in einer geistigen Fehlhaltung zu suchen sind. Über die physiologische Entstehung des Krebses, können Sie sich auf der Seite “ wie wir krank werden“, näher Informieren. Hier interessiert uns der seelische Aspekt. Am anfälligsten für Krebs sind Menschen, die ihre Emotionen unterdrücken. Krebs ist das Wuchern negativer Gefühle und unverarbeiteter Tragödien (siehe Dr. Hamer). Deshalb nützt es nichts, nur den Körper zu heilen. Aus diesem Grund liegt die Mortalität auch bei 90 %. Das Thema Krebs ist sehr komplex und es ist nicht möglich, dies an dieser Stelle ausführlich zu bearbeiten.
Was Sie ändern sollten:
Auf regelmäßige Psychohygiene achten. Vergangenes verarbeiten und auflösen. Was geschehen ist, ist geschehen. Das Leben geht weiter und es bring niemandem etwas, wenn Vergangenheit immer wieder ins JETZT gezogen wird. Darauf achten, daß keine Konflikte bestehen bleiben. Angst vor Krebs ist Krebs fördernd. So können auch wieder sogenannte “Ableger“ entstehen. Vertrauen in sich und der Schöpfung haben. Denn Sinn des Lebens erkennen und die Illusion von Geburt und Tod durchschauen. Mit dem Leben in Harmonie kommen.

Magenschleimhautentzündungen
Eine sehr häufige Erkrankung. Auf seelischer Ebene verursacht durch Ärger hinunterschlucken müssen. Mit Situationen nicht zurecht kommen. Ständig unter Druck stehen zu müssen. Hecktische Lebensweise. Ärger, Wut, Aggressionen machen sauer. Die Magensäure steig an.
Was Sie ändern sollten:
Sich seiner Gefühle bewußt werden. Statt Probleme zu schlucken, Probleme lösen. Erwachsen werden. Verantwortung für seine Lebenssituation übernehmen.

Multiple Sklerose (MS)
Medizinisch gesehen sind die Ursachen der MS ziemlich unbekannt und liegen im Dunkeln. Seelisch erkannt bedeutet die MS eine Verhärtung und Isolation des betroffenen Menschen. Er verharrt, er weiss in seiner Situation weder ein noch aus. Er beharrt unbeweglich auf seinem Standpunkt. Er hat das Gefühl nicht entfliehen zu können. Oftmals sind diese Menschen sehr uneinsichtig. Es gibt 2 versch. Typen, der die MS Patienten unterscheidet. Denn nach aussen verhärteten und den nach innen verhärteten. Durch diese Verhärtungen wird der Körper steif und unbeweglich. Bei denn Patienten besteht ein bestimmtes Weltbild oder eine unverrückbare in sich geschlossene Meinung, die jedoch mit der Wirklichkeit kollidiert und falsch ist. Dahinter kann der tiefe unbewusste Wunsch entstehen, keine Verantwortung mehr für sich tragen zu müssen, wieder Kind sein, für das alles getan werden muss, also hilflos und unmündig zu sein. Der Patient flüchtet sich in seine eigene Welt, in sein eigenes Weltbild und behaart stur darin. Die Probleme dieser Krankheit liegen meist sehr tief. Energieflüsse werden blockiert. Die MS lässt schmerzhaft erkennen, dass es Bereiche des eigenen Seins gibt, die man nicht Leben lässt, weil man sie verurteilt. Reizbegriffe sind: Partnerschaft, Familie, Sexualität, Kindererziehung, Konventionen und ähnliches.
Was Sie ändern sollten:
Jeden Bereich und die Einmaligkeit seinen Seins annehmen und Leben. Verantwortung für sein Handeln und Denken übernehmen. Weder urteilen noch verurteilen. Nichts, aber auch rein gar nichts an seiner Persönlichkeit ablehnen. Sich und das Leben annehmen und lieben. So kann Genesung erfolgen.

Nackenbeschwerden allgemein
Diese sind meist mit einer Unbeweglichkeit verbunden. Man kann sich nur noch in eine Richtung drehen. Man sieht die Dinge nur noch von einer Seite.
Was Sie ändern sollten:
Situationen von allen Seiten betrachten, auch wenn es schmerzt. Toleranter und geduldiger werden. Statt Starrsinnig sein, auch die Meinungen anderer achten. Sich den eigenen Spiegel vorhalten. Er spiegelt nur das, was ist.

Parodontose
Zahnfleisch und Zahnbett. Durch den Schwund des Zahnfleisches kommt es zur Lockerung der Zahnwurzel. Es soll uns einen Konflikt im Urvertrauen anzeigen. Unsere Zähne haben die Aufgabe, das von aussen kommende zu zerkleinern. Damit diese “Waffen“ ihre Aufgabe erfüllen können, brauchen sie einen guten Halt. Bei geschädigtem Zahnfleisch mangelt es an innerem Halt. Wir haben keinen “Biß“ mehr. Das heisst mit anderen Worten, wir haben auftretende Probleme nicht mehr im Griff. Wir verlieren die Kontrolle. Es zeigt ein Mangel an innerem Halt, an Vertrauen in sich selbst.
Was Sie ändern sollten:
In sich gehen. Erkennen wer man ist. Situationen oder Lebensumstände anpacken und lösen, anstatt dauernd darauf rumzukauen.

Polyarthritis / Rheuma
Die Persönlichkeitsmerkmale von an Polyarthritis erkrankten Menschen ist auffallend gleich. Tüchtig, bescheiden, aufopfernd und oft in Pflegeberufen. Hier zeigt sich auch der Hintergrund der Krankheit. Meist rastlos und überstark aktiv. Die körperliche Aktivität erfolg wie unter Zwang. Dahinter finden wir meistens eine angestaute oder verdrängte Aggression. Also eine aggressive Energie, dessen wir uns nicht bewußt sind. Sie wird durch Selbstaufopferung verdrängt. Der Patient wird durch die Polyarthritis zur Ruhe gezwungen. Der Körper wird unbeweglich und starr. Genauso starr ist manchmal die innere Haltung.
Was Sie ändern sollten:
Aggressionen aus dem Schattenreich holen. Sich des Betrugs, der Verdrängung bewußt werden. Den Tag und das Leben mit Ruhe angehen. Sich selber nicht vernachlässigen. Sich auch mal verwöhnen.
Offen über Gefühle und Aggressionen reden. Sich selber zulassen.

Rückenprobleme
Einer der wichtigsten Stützen unseres Körpers ist die Wirbelsäule. Haben wir Probleme mit der körperlichen Stütze, zeigt es uns, daß wir mit unserer geistigen Haltung und Aufrichtigkeit Probleme haben. Es geht um eine Überlastung die wir nicht wahrhaben wollen. Wir haben vielleicht auch das Gefühl, eine Unterstützung versagt zu bekommen. Alles alleine tragen zu müssen. Chronische Rückenschmerzen sind oft ein Zeichen von Frustration in verschiedenen Bereichen. Familie, Sexualität, oder Beruf. Ängste, Schuldgefühle und Kummer auf der seelischen Ebene. Bei Rückenschmerzen trägt man etwas herum, das man nicht mehr tragen kann oder möchte. Aber man wird es nicht los. Der Innere Schattenbereich wird, oder kann nicht gelebt werden. Bandscheibenprobleme zeigen deutlich auf eine existentielle Belastung, die einem unter Druck setzt. Bandscheibenvorfälle (Diskushernie) sind sozusagen die Endstation. Sie zeigen uns, dass wir jetzt die letzte Gelegenheit bekommen, unser Leben und unsere innere Haltung zu ändern.
Was Sie ändern sollten:
Änderungen angehen. Belastungen abgeben und sich diese nicht einreden. Widerstand leisten, gradlinig durchs Leben gehen. Aus dem eigenen inneren Rückhalt leben. Seine geistige Haltung hinterfragen. Verantwortung für sich selber übernehmen. Innere Wünsche offenlegen und diese leben.

Schlaganfall
Wie vom Schlag getroffen. Ein Schlaganfall ändert das gewohnte Leben auf einen Schlag. Auf geistiger Ebene bedeutet ein Schlaganfall, dass bestimmte Bereiche der eigenen Persönlichkeit nicht oder das eigene Leben nicht mehr gelebt oder bewußt abgelehnt wird. Wer längere Zeit bestimmte Bereiche seines Lebens ablehnt oder verkümmern lässt, wird irgendwann offensichtlich daran erinnert. Meist wurde der Patienten auf sein verändertes Persönlichkeitsverhalten schon weit vor dem Schlaganfall von Angehörigen aufmerksam gemacht. Diese wissen meistens ganz genau, welcher Bereich vom Patienten nicht mehr gelebt wurde. Der betroffene war zu lange “Betriebsblind“
Was Sie ändern sollten:
Ein wiederherstellen der Gesundheit ist in den meisten Fällen nicht ganz möglich. Der Patient sollte sich über seine Einstellung zum Leben Gedanken machen. Seine Grundsituation klären. Den Schlag ins bis jetzt gelebte Lebensmuster zu einem neuen Anfang nutzen. Alle Seiten des Lebens zulassen.

Unfälle (Allgemein)
Jeder Mensch trägt die volle und alleinige Verantwortung für sein Leben, sein Handeln, sein Denken. Die Folgen davon zeigen sich in seinen Lebensumständen. Es gibt Menschen, die halten es in ihrer Haut nicht mehr aus. Veränderungen werden herbeigesehnt, um grundlegende Veränderungen auszulösen. Klar geben nur die wenigsten zu, dies bewußt zu machen. Viele Menschen können sich selber nicht wachrütteln. Sie erwarten dies von einer anderen Seite. Vielleicht hat man den Halt verloren, ist aus der Bahngeworfen worden oder ist ganz einfach mit seinen Lebensumständen nicht zufrieden. Das Gesetz der Resonanz sorgt nun ganz zuverlässig für entsprechende Wirkung. Wenn wir leiden, leiden wir nur an uns selbst, an unserem So-Sein und wir werden irgendwann damit konfrontiert. Anhand eines Unfalles kann ganz klar die wahre Ursache herausgefunden werden. Bei einem Unfall sind wir immer Opfer und Täter in einem. Auch wenn wir nicht Unfallverursacher sind, sind wir immer mitschuldig.
Was Sie ändern sollten:
Die Wirklichkeit hinter dem Schein erkennen, die einem helfen, an sich zu arbeiten. Sich der Verantwortung für sein Leben bewußt werden.

Dies war nur ein kleiner Ausschnitt um Ihnen die Sprache der Symptome etwas näher zu bringen. Wie gesagt, über dieses Thema gibt es großartige Bücher und Autoren. Ich selber mache mir die Möglichkeit der Symptomerkennung schon lange zu nutzen. Ohne sie wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Dadurch konnte ich schon etliche “Leiden“ beseitigen.

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Wer nicht an sich arbeitet, an dem wird gearbeitet. Dies dürfen Sie nie vergessen.
http://www.warum-wir-krank-werden.ch



Hay, Louise - Heile deinen Körper (35. Auflage 1996)

Hay, Louise - Heile deinen Körper (35. Auflage 1996)

H E I L U N G
Was sitzt wo?
http://www.puramaryam.de/heilwaswo.html




 ~ Krankheit als Weg ~
http://www.die-tuer-zur-seele.de.

Affirmationen, Beispiele nach Louise Hay
http://www.lernen-fuehlen-verstehen.de/affirmationen_louise_hay.html


http://www.iappfind.com/app/370169934


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